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Das beste Nudelrezept der Welt – Oder: Selbstgemachte Nudeln als Geschenkidee

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Das beste Nudelrezept der Welt – Oder: Selbstgemachte Nudeln als Geschenkidee

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Nudeln selber machen - Nudeln zum Trocknen in Nester drehen

Liebe geht bekanntlich durch den Magen. Und wenn das Ganze dann noch als Geschenk daherkommt – umso besser 🙂

Deshalb möchte wir Euch heute eine ganz besondere und liebevolle Geschenkidee vorschlagen:

Selbstgemachte Nudeln als leckere und persönliche Geschenkidee

(oder einfach zum selber essen ;-))

Natürlich ist Nudeln selber machen etwas aufwändiger. Aber das Ergebnis ist den Aufwand in jedem Fall wert. Selbstgemachte Nudeln schmecken um Längen besser als gekaufte. Sie schmecken nach frischen Zutaten und haben so einen leckeren Eigengeschmack, dass man eigentlich nicht einmal Soße dazu braucht, sondern sie auch nur mit etwas Olivenöl oder zerlaufender Butter und frischen Kräutern essen könnte.

Selbstgemachte Nudeln kann man trocknen und verschenken, man kann sie in kleinen Portionen frisch einfrieren und dann je nach Bedarf wieder auftauen. Damit kann mal gleich 2-3 kg Nudeln zubereiten, was den Aufwand relativiert.

Nudeln selber machen - Teig und Nudelmaschine

Nudeln selber machen – Teig und Nudelmaschine

Wer Nudeln selber machen will, wird relativ schnell merken, dass eine Nudelmaschine eine lohnende Investition ist. Man kann damit in aller Regel sowohl den Teig in die gewünschte Dicke walzen sowie anschließend verschiedene Nudelsorten „schneiden“ (Bandnudeln, Spaghetti, etc.). Zwar gibt es auch Nudelhölzer, die durch entsprechende Rund-Fräsungen Spaghetti direkt durch Ausrollen schneiden, allerdings hat das bei uns nicht wirklich funktioniert. Wir hatten so ein Nudelholz vor Jahren auf einem italienischen Markt gekauft und es noch im Urlaub ausprobiert. Es hat nur funktioniert, wenn der Teig wirklich dünn ausgerollt war. Ist man dann anschließend mit dem „Schneidholz“ drüber, klebten die Spaghetti wahlweise am Nudelholz oder am Tisch fest…

Nudelmaschinen dagegen funktionieren auch in der Billig-Version bereits sehr gut, sehen mit ihrer Chrom-Optik richtig gut aus, sind, solange man sie nicht auf den Boden fallen lässt, nahezu ein Leben lang haltbar und sind bereits ab ungefähr 20 Euro erhältlich.
Eine schöne Auswahl an Nudelmaschinen findet Ihr z.B. bei Amazon: Nudelmaschinen

Nudeln selber machen - Teig walzen

Nudeln selber machen – Teig walzen

Um Nudeln selber zu machen, braucht man neben der Nudelmaschine natürlich noch den Nudelteig. Da wir wirklich gerne und häufig Nudeln machen, haben wir über die Jahre hinweg viele Varianten und Variationen ausprobiert und schlussendlich den perfekten Nudelteig gefunden. Zumindest, was unseren Geschmack betrifft ;-).

Hier kommt es also:

Unser Nudelteig Grundrezept für unglaublich leckere selbstgemachte Nudeln:

Zutaten für den Nudelteig:

  • 300g Mehl. Wir nehmen in aller Regel Weizenmehl. Es ist nicht so geschmacksintensiv wie z.B. Dinkelmehl und schmeckt uns persönlich damit einfach besser. Achtet darauf, dass Ihr Typ 405 oder „Spätzlemehl“ nehmt. Wenn Ihr öfters in Italien im Urlaub seid, könnt Ihr Euch auch von dort leckeres italienisches Pasta-Mehl mitbringen. Schaut dafür nach „Typo 00“. Außerdem solltet Ihr darauf achten, Bio-Mehl zu nehmen.
  • 200g Hartweizengrieß für den festen Biss. Hartweizengrieß könnt Ihr fertig kaufen oder in einer Getreidemühle selber machen. Wenn Ihr keine zuhause habt, ist das nicht schlimm. Viele Biomärkte bieten inzwischen die Möglichkeit, Getreide direkt vor Ort frisch zu mahlen. Das hat für Euch den Vorteil, dass im Grieß das ganze Korn vermahlen ist. Also auch der Keimling, der sonst oft nicht enthalten ist. Der Keimling enthält neben einem hohen Eiweißanteil auch gesundes Pflanzenöl. Eben dieses Öl ist der Grund, warum er entfernt wird. Öl wird mit der Zeit ranzig, was den fertigen Grieß unangenehm riechen lässt. Frisch verarbeitet solltet Ihr aber auf keinen Fall auf diese wertvollen Inhaltsstoffe verzichten.
  • 4-5 Eier. Natürlich ebenfalls in Bio-Qualität
  • 1 Teelöffel Salz
  • 1 Esslöffel gutes Ölivenöl
  • 1-2 Esslöffel Wasser (nur bei Bedarf, Ihr werdet das beim Teig kneten feststellen)
  • Kräuter nach Lust und Laune (z.B. Bärlauch, Oregano, Rosmarin, Thymian, etc.). Wenn Ihr den Teig direkt kochen und essen wollt, könnt Ihr auch frische Kräuter nehmen. Wenn Ihr den Teig trocknen wollt, bieten sich bereits getrocknete Kräuter eher an.

Grundsätzlich könnt Ihr für Mehl und Grieß natürlich auch andere Getreidesorten wie Dinkel nehmen. Aber auch Maismehl bietet sich an, wenn Ihr (oder der Beschenkte) beispielsweise eine Gluten-Unverträglichkeit hat. Der Vorteil bei selbstgemachten Nudeln ist, dass Ihr immer genau wisst, was darin enthalten ist. Und das sind dann eben auch nicht Konservierungs- und andere Zusatzstoffe.
Ihr müsst nur darauf achten, dass verschiedene Getreide verschiedene Mengen Flüssigkeit benötigen. So brauchen Dinkelmehl und Dinkelgrieß z.B. mehr als Weizenmehl und -grieß. Nehmt hier also lieber 5-6 Eier als 4-5.

Zubereitung des Nudelteigs:

Die Zutaten werden nun gute 10 Minuten von Hand geknetet. Alternativ könnt Ihr eine Küchenmaschine mit Rührwerk nehmen. Hier solltet Ihr aber darauf achten, den Teig trotzdem am Ende noch einmal etwa eine Minute von Hand zu kneten. Es gibt ihm eine festere und sämigere Konsistenz. Der Teig ist fertig, wenn er nicht mehr an den Händen klebt, sondern sich leicht lösen lässt. Wenn er jedoch zu trocken und krümelig bleibt, könnt Ihr die o.g. 1-2 Esslöffel Wasser hinzugeben.

Danach den Teig zu einer Kugel formen, luftdicht in Frischhaltefolie einwickeln und eine Stunde im Kühlschrank ruhen lassen.

Anschließend die Nudelmaschine aufbauen, den Teig in handliche Portionen schneiden und es kann losgehen.
Dazu die Teiglinge in der Nudelmaschine zu Platten walzen. In aller Regel haben diese Maschinen eine Einstellmöglichkeit für verschiedene Teigdicken. Nach ungefähr drei Durchgängen, in welchen der Teig immer dünner wird, hat man eine lange, flache Teigplatte. Der Lasagne Teig wäre damit bereits fertig 😉

Nudeln selber machen - Teig in Platten walzen

Nudeln selber machen – Teig in Platten walzen

Wollt Ihr allerdings Bandnudeln oder Spaghetti machen, diese Platte nun noch mit der entsprechenden Rolle schneiden. So kommen auf einen Schlag eine ganze Handvoll Nudeln aus der Maschine. Deren Länge wird dabei durch die Länge der Nudelplatte bestimmt. Wir haben uns allerdings angewöhnt, die Nudeln ungefähr alle 20-30 cm abzuschneiden. Es wird sonst wirklich kompliziert mit dem Essen.

Nudeln selber machen - Teig in Bandnudeln schneiden

Nudeln selber machen – Teig in Bandnudeln schneiden

Anfangs haben wir die frischen Nudeln auf durch die Küche gespannten Wäscheleinen getrocknet. Das hat allerdings nur so mittelmäßig funktioniert. Manchmal sind die Nudeln gar in der Mitte gerissen und auf dem Boden gelandet. Inzwischen ziehen wir sie ein paar mal über die mit Mehl bestäubte Tischplatte und lassen sie dann auf flachen Haufen vortrocknen:

Nudeln selber machen - Fertige Nudeln

Nudeln selber machen – Fertige Nudeln

Fertig sind die frischen Nudeln. Ihr könnt sie nun einige Minuten in Salzwasser kochen und anschließend genießen. Die Kochzeit beträgt nur ~2-5 Minuten, je nach Dicke der Nudeln. Am besten probiert Ihr öfters mal beim Kochen, um den perfekten Zeitpunkt zu bestimmen.

Da wir immer gleich eine größere Portion machen, und dann einfrieren, schütten wir nicht Wasser und Nudeln in ein Sieb sondern holen die fertigen Nudeln mit einem Schaumlöffel aus dem Wasser und geben anschließend neue Nudeln in den Topf. Das spart Wasser und Zeit. Wenn das Wasser knapp wird, einfach etwas frisches Salz und kochendes Wasser aus dem Wasserkocher hinzugeben.

Nudeln selber machen - Fertige Nudeln

Nudeln selber machen – Fertige Nudeln

Zum Verschenken könnt Ihr die Nudeln auch in kleine Nester drehen und anschließend trocknen lassen. Wir trocknen die Nudeln 1-2 Tage auf einem Backpapier entweder direkt auf der Heizung (im Winter) oder auf dem Terassentisch in der Sonne (im Sommer).

Anschließend werden sie in luftdurchlässige Tüten oder Stoffsäckchen verpackt und verschenkt.

Nudeln selber machen - Nudeln zum Trocknen in Nester drehen

Nudeln selber machen – Nudeln zum Trocknen in Nester drehen

Da frisches Ei enthalten ist, solltet Ihr den Beschenkten bitten, die Nudeln innerhalb ein paar Tage zu verbrauchen. Es gibt im Internet zwar auch Berichte, dass selbstgemachte Nudeln mehrere Wochen oder Monate aufgehoben wurden, allerdings würden wir das nicht riskieren.

Und abgesehen von allem anderen schmecken die Nudeln besser, je frischer sie sind. Und was gibt es für ein schöneres Kompliment für den Schenkenden, wenn der Beschenkte das Geschenk gleich nach wenigen Tagen schon gegessen hat :-).

Selbstgemachte Nudeln als Geschenkidee

Selbstgemachte Nudeln als Geschenkidee

In diesem Sinne wünschen wir Euch viel Spaß mit Euren selbstgemachten Nudeln!

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